Bäume zum Klettern
Beim Anlegen eines Gartens gliedern viele Gärtner ihren Garten in Nutz- und Ziergarten, aber wurde auch daran gedacht, dass der Garten kindgerecht ist? Ob der Garten nun groß oder klein ist, man sollte lieber auf einen Teil des Nutz- oder Ziergartens verzichten, dafür aber einen Teil des Gartens in ein kindgerechtes Terrain verwandeln. Dann hat man die Kinder zuhause, anstatt dass sie auf der Straße spielen oder auf einem Kinderspielplatz beaufsichtigt werden müssen. In den meisten Gärten geht die Planung nicht über einen Sandkasten und ein Schaukelgestell hinaus. Wenn noch Platz für den einen oder anderen Baum ist, kann man in Betracht ziehen, dass für Kinder und Jugendliche auch immer Kletterbäume von großem Interesse sind. Beim Pflanzen von Bäumen, die später mal als Kletterbäume genutzt werden sollen, ist allerdings Weitsicht gefragt, denn die Bäume müssen ein gewisses Alter haben, um für die Kletterei stabil genug zu sein. Aber nicht nur zum Klettern eignet sich so ein Baum, an einem starken Ast kann auch eine Schaukel befestigt werden. Wenn es also eilt, lohnt es sich, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und in der Baumschule einen oder mehrere bereits ältere Bäume zu kaufen. Damit die Kinder zu ihrem Recht kommen, lohnt sich diese Investition auf alle Fälle.
Es eignet sich allerdings nicht jeder Baum als Kletterbaum. Harzende Gehölze wie Fichten und Tannen sind natürlich vollkommen ungeeignet, wesentlich besser eignen sich eine Reihe von Obstbäumen als Buschbäume oder Halbstämme. Und so ganz nebenbei können sich die kleinen oder großen Kletterer die frischen Früchte schmecken lassen, ohne mit dem Besitzer der Bäume Ärger zu bekommen.
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